Was bedeutet Om?

Für mich ist das „Om singen“ immer der magischste Moment.

In der Gruppe, wenn plötzlich alle in die Stille hinein brummen und danach wieder Stille einkehrt oder wenn ich zu Hause meine Meditation mit einem OM beginne und abschließe.

Dieser Sound katapultiert mich sofort ins Hier und Jetzt, beruhigt mich und unterstützt mich darin meine Aufmerksamkeit nach Innen zu lenken. Wie gesagt - irgendwie magisch, als wär es ein Zauberspruch.


OM ist ein sogenanntes Bija Mantra. Eine Silbe aus dem Sanskrit.


Das bekannte Symbol, das ein bisschen wie eine verzierte 3 aussieht, besteht aus drei Buchstaben A, U, M, die wiederum für Dreieinigkeit stehen.

Das OM vereint die drei Bewusstseinszu-stände Wachen, Träumen und Tiefschlaf.

Nachdem ich ein bisschen darüber recherchiert habe, bin ich noch auf weitere 3er Interpretationen gestoßen, die ich alle sehr schlüssig fand.

So wird OM auch beschrieben als das Symbol, das alles was war, was ist und was sein wird vereint. Das Chanten, also Singen von OM bringt Körper, Geist und Seele in Einklang - also wieder drei Aspekte.


In der hinduistischen Tradition wird OM auch den drei Göttern Brahma, Vishnu, Shiva zugeordnet, die für die Prinzipien Erschaffen, Erhalten, Zerstören stehen.


Und genau das spüre ich, wenn ich OM singe. Egal wieviele Themen und Prinzipien sich gerade in meinem Kopf streiten, das OM bringt alles wieder in Einklang und lässt eine innere Ruhe entstehen. Es richtet mich wieder aus, bringt mich ins Hier und Jetzt und in Verbindung mit der universellen Energie.

Am schönsten finde ich aber die Interpretation, dass aus dem Klang OM das gesamte Universum entstanden ist. Ich mag die Idee, dass es nicht einen lauten Knall sondern diesen wunderschönen Klang gegeben hat und diese Schwingung seitdem in Allem steckt.


Nada Brahma - die Welt ist Klang

Alles in unserem Universum hat eine Schwingung. Planeten, Bäume, Menschen, Objekte. Deren Frequenz kann sogar von Physikern gemessen und berechnet werden. Was somit bedeutet, dass alles auf Klänge zurückzuführen ist.

Die Frequenzen von z.B. Planeten liegen im nicht hörbaren Bereich. Um sie dennoch hörbar zu machen, werden sie oktaviert. Das bedeutet, man multipliziert sie so lange mit der Zahl 2, bis man in den hörbaren Bereich kommt.

„Der Planetenton der Erde beispielsweise liegt bei 194,18 Hz. Diese Frequenz liegt im Bereich dessen, was in der Musik als der Ton G bezeichnet wird.“

„Der menschliche Körper als Gesamtsystem vibriert mit einer Frequenz von ungefähr 7 – 8 Hertz pro Sekunde, wenn er ruhig und entspannt ist.“

Wenn wir uns über das Singen von OM auf die gleiche Frequenz wie die Erde einstimmen, dann erfahren wir uns als Teil von Allem.


Und ich denke das ist der Moment, in dem die Magie passiert und diese innere Glückseligkeit eintritt.

Setz dich bequem schließe die Augen und probier es gleich mal aus!



Quelle: secret-wiki.de, seelische-starke.de

© 2019 by Marina Schröter

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